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Reha-Psychologie – Aktuell - Klinische Psychologie in der medizinischen Rehabilitation


1. Dezember 2009

Stellenangebot: Diplom-Psychologen/-innen für Rehaklinik in 88339 Bad Waldsee (Orthopädie, Gynäkologie)

Zur Erweiterung unserer Abteilung Psychologie suchen  wir zum 01.05.2010 weitere:

Dipl.-Psychologen/-innen (Voll- und Teilzeit)

Als  modernes  und  leistungsfähiges  Unternehmen  im  Bereich  des  Gesundheitswesens  betreuen  wir Patienten  mit  gynäkologischen,  orthopädischen  und  rheumatologischen  Erkrankungen  in  der  Klinik Maximilianbad  und  im  Rehazentrum  bei  der  Therme.  Hauptbelegungsträger  unserer drei  Kliniken mit insgesamt 500 Betten ist die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin.

Wir suchen:

Engagierte,  motivierte  und  flexible  Fachkräfte,  die  teamorientiert  zu  einer  optimalen  Betreuung  und Versorgung  unserer  Patienten  und  damit  langfristig  zum  hohen  Qualitätsstandard  in unseren Kliniken beitragen.  Kenntnisse in Klinischer Psychologie und Erfahrungen mit Gruppen und Entspannungsverfahren sind erwünscht.

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8. Februar 2010

Stress in der Kindheit sensitiviert für Stress im Erwachsenenalter

Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Stress in der Kindheit dauerhaft für weitere Stresserfahrungen sensitiviert. Besteht bei Patient/innen mit psychischen Erkrankungen ein Zusammenhang zwischen kindlicher Stressbelastung und Belastung durch Stress im Erwachsenenalter und gilt dieser unabhängig von der Diagnose? (weiterlesen…)

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7. Februar 2010

Messung chronischer Erschöpfung

Die Fatigue Skala (FS) stellt ein international verbreitetes Instrument zur Diagnostik anhaltender Erschöpfungszustände dar. Ziel zweier Studien war die psychometrische Überprüfung der deutschen FS.  (weiterlesen…)

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6. Februar 2010

Traumatisierte Therapeuten? Ein Überblick über sekundäre Traumatisierung

Sekundäre Traumatisierung umfasst Symptome der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und negativ verzerrte Grundüberzeugungen, die Trauma-Therapeuten durch die Konfrontation mit Berichten über traumatische Ereignisse seitens ihrer Patienten entwickeln. Diese systematische Übersicht untersucht, inwieweit theoretische Veröffentlichungen zu sekundärer Traumatisierung auch eine empirische Grundlage haben. Wir fassen 21 quantitative Studien zu den psychologischen Konsequenzen trauma-therapeutischer Arbeit zusammen. In etwa der Hälfte der Studien gab es (weiterlesen…)

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5. Februar 2010

Autonomiefalle in der Betreuung onkologischer Patienten

Respekt vor der Autonomie ist ein zentrales ethisches Prinzip, das auch im medizinischen Kontext große Bedeutung erlangt hat. Onkologische Patienten stehen aufgrund der existenziellen Bedrohung durch die Erkrankung in einem besonders assymetrischen Verhältnis zu ihrem Arzt. Sie sind nicht nur auf medizinisch fachliche Hilfe angewiesen, sondern auch auf Unterstützung bei der Entscheidungsfindung. Der Wandel vom Paternalismus zur Autonomie hat – nicht zuletzt aus rechtlichen Gründen – dazu geführt, dass Patienten jede Behandlung autorisieren müssen und dabei manchmal auch Entscheidungen delegiert werden. Um rechtlich relevante Aufklärungsmängel zu vermeiden, werden Patienten sehr umfassend und defensiv aufgeklärt, was zu Verängstigung und Überforderung führen kann. So kann die zum Nutzen der Patienten gedachte Autonomie manchmal in der Not der Krankheit auch zu einer Falle werden. Um diese Fehlentwicklung zu vermeiden, ist besondere Aufmerksamkeit auf sensible und kontinuierliche Aufklärung, Begleitung und gemeinsame Entscheidungsfindung zu richten.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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4. Februar 2010

Und wo bleibt die Zuwendung?

Gerade angesichts der zunehmenden Implementierung ökonomischer Denk- und Wertmuster in die Medizin läuft die moderne Medizin Gefahr, sich allein an den ökonomischen Selbstgesetzlichkeiten zu orientieren und hierbei ihre ureigene Identität als Institution der Hilfe nicht mehr zum Kerngehalt ihres Seins zu erklären. Medizin bedeutet aber mehr als Befolgung von Klientenwünschen. Vielmehr konstituiert sich Medizin durch die Ausrichtung auf das Wohl des Patienten. Hierzu ist es notwendig, Autonomie und Fürsorge miteinander in Verbindung zu bringen. Es wird dafür plädiert, die soziale und karitative Dimension der Arzt-Patient-Beziehung aufrechtzuerhalten und diese gerade im Bereich der Onkologie nicht dem Kriterium der Marktfähigkeit unterzuordnen.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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3. Februar 2010

Sport bei Krebspatienten

Sport und körperliche Aktivität sind wirksame Maßnahmen der Gesundheitsförderung. Ihre Rolle bei Tumorpatienten wurde jedoch lange Zeit unterschätzt. Weltweit machen Lebensumstände etwa 50–75% des Krebsrisikos aus. Bei einer wachsenden Zahl von Malignomen ist Bewegungsmangel neben Adipositas und Fehlernährung von kritischer Bedeutung. Das Bindeglied zwischen Adipositas, Bewegungsmangel und Krebs stellen die insulinartigen Wachstumsfaktoren dar, die evtl. für die Entwicklung einer endokrinen Therapieresistenz mitverantwortlich sind. Die Beeinflussung des Glukose- und Insulinstoffwechsels entwickelt sich deshalb zu einer neuen und ergänzenden Strategie gegen malignes Zellwachstum. Darüber hinaus zeigten zahlreiche Untersuchungen, dass regelmäßige körperliche Aktivität bei Tumorpatienten nicht nur zu einer Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit, sondern auch zu einer Reduktion der Nebenwirkungen der Therapie (v. a. der Fatigue), einer Stimmungsaufhellung und einer Zunahme der Lebensqualität führt.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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Gerechtigkeit in der Krebstherapie

Der Beitrag entwirft ein Gerechtigkeitskonzept, das im Sinne der WHO von der grundsätzlichen Gleichheit aller Menschen im Blick auf ihr Recht auf Leben und damit verbunden ihr Recht auf eine bestmögliche Behandlung bei Krebserkrankungen und den daraus resultierenden Pflichten ausgeht. Dabei stellt sich insbesondere das Problem der Verteilungsgerechtigkeit bei der Krebstherapie, sobald man über den nationalen Tellerrand hinausschaut und global denkt. So standen im Jahr 2006 beispielsweise für Menschen im Kongo 18 $, für uns in Deutschland 3328 $ und für US-Bürger 6714 $ im Durchschnitt zur Verfügung.

Quelle: SpringerLink – Zeitschriftenbeitrag

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2. Februar 2010

TK zahlt Zweitmeinung vor Rückenoperation

Die Techniker Krankenkasse (TK) bietet ihren Versicherten einen neuen Service: Patienten mit Rückenbeschwerden können sich bei Unsicherheiten zu einer geplanten Operation ab sofort bei einem Expertenteam eine zweite Meinung einholen. Die Krankenkasse hat das Angebot zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Schmerztherapie (DGS) entwickelt.

Laut TK werden 230.000 Patienten in Deutschland jährlich wegen Rückenbeschwerden operiert. Doch bei vielen bliebe der erhoffte Erfolg nach der Operation aus. „Patienten sollten daher das Für und Wider eines Eingriffs sorgfältig abwägen“, sagt Frank Herrmann, der das Projekt bei der TK betreut. Studien hätten ergeben, dass sich in vier von fünf Fällen eine Operation durch konservative Methoden wie Physiotherapie vermeiden lässt.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten “TK zahlt Zweitmeinung vor Rückenoperation”

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